ein Zusammenschluss von Bürgern aus Blaustein und vom Eselsberg, die sich aus der gemeinsamen Besorgnis heraus über die ursprünglichen Pläne der Fa. Märker, zur Befeuerung des Kalkschachtofens in Herrlingen flüssige Chemieabfälle aus Italien zu verwenden, organisiert haben.
Diese ursprünglichen Pläne hat die Fa. Märker derzeit auf Eis gelegt, aber nach ihren eigenen Angaben nicht ausgeschlossen, später auf ähnliche Stoffe erneut zurückzugreifen. Im Moment favorisiert die Fa. Märker die Befeuerung mit Braunkohlestaub. Deshalb soll ein bereits bestehender Ofen auf Braunkohlestaubbefeuerung umgerüstet und ein weiterer neuer Ofen, der gasförmige, flüssige und feste Brennstoffe verbrennen kann, neu geplant werden.
Wir leben am Westrand eines Siedlungsraumes für 200.000 Menschen, in dem überwiegend Westwindlagen vorherrschen, die durch die geographische Lage des Blautals zusätzlich kanalisiert werden. Genau dort am Ausgang des Blautals betreibt die Fa. Märker ihren Kalkschachtbrennofen.