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Die Bürgerinitiative Blautal heißt Sie herzlich willkommen.

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Wir sind

ein Zusammenschluss von Bürgern aus Blaustein und vom Eselsberg, die sich aus der gemeinsamen Besorgnis heraus über die ursprünglichen Pläne der Fa. Märker, zur Befeuerung des Kalkschachtofens in Herrlingen flüssige Chemieabfälle aus Italien zu verwenden, organisiert haben.

Diese ursprünglichen Pläne hat die Fa. Märker derzeit auf Eis gelegt, aber nach ihren eigenen Angaben nicht ausgeschlossen, später auf ähnliche Stoffe erneut zurückzugreifen. Im Moment favorisiert die Fa. Märker die Befeuerung mit Braunkohlestaub. Deshalb soll ein bereits bestehender Ofen auf Braunkohlestaubbefeuerung umgerüstet und ein weiterer neuer Ofen, der gasförmige, flüssige und feste Brennstoffe verbrennen kann, neu geplant werden.

Wir leben am Westrand eines Siedlungsraumes für 200.000 Menschen, in dem überwiegend Westwindlagen vorherrschen, die durch die geographische Lage des Blautals zusätzlich kanalisiert werden. Genau dort am Ausgang des Blautals betreibt die Fa. Märker ihren Kalkschachtbrennofen.

Wir wollen deshalb

  • auch weiterhin verhindern, dass die Fa. Märker zu einem späteren Zeitpunkt zur Befeuerung ihres Kalkschachtofens Chemieabfälle verbrennt,
  • die weiteren Planungen der Fa. Märker auch im Hinblick auf den Einsatz von Braunkohlestaub - ebenfalls nicht gerade der umweltfreundlichste Brennstoff - kritisch begleiten und mit der Fa. Märker im Gespräch bleiben,
  • uns dafür einsetzen, dass die Fa. Märker Brennstoffe und Technologien einsetzt, die zu möglichst geringen Abgas-, Staub- und Lärmemissionen führen. Dazu gehört auch eine möglichst effiziente Filterung der Emissionen.
  • uns in den behördlichen Genehmigungsverfahren dafür einsetzen, dass eine möglichst umfassende kontinuierliche Überwachung der Emissionen und - bei den Stoffen, bei denen eine kontinuierliche Überwachung nicht möglich ist - eine möglichst häufige diskontinuierliche Überwachung stattfindet,
  • erreichen, dass auch die Erweiterung der Anlage durch den Bau eines weiteren Ofens mit der damit verbundenen Kapazitätserweiterung nicht zu einer Zunahme der Emissionen führt.